Singapur

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Tipps im Blog

Während meiner Vorbereitung auf drei Jahre Singapur habe ich viele Seiten im Netz besucht, aber nicht genau die Informationen gefunden die mir geholfen hätten. In diesem Blog werde ich die Erfahrungen teilen, die auch für andere nützlich sind.

Deutsches Haus in Singapur

TagebuchPosted by Frauke Fri, September 02, 2016 16:46:05

Newcomer Coffee Morning im Deutschen Haus

Die German Association war von der ersten Woche an eine tolle Anlaufstelle für mich. Jeden Mittwoch findet dort ein Coffee-Morning statt und ich habe dabei schon viele tolle Leute kennengelernt.

Kaum stand ich in der ersten Woche vor der Tür, wurde ich herzlichst begrüßt, bekam einen Becher Kaffee in die Hand gedrückt und wurde in die Runde gesetzt. Alle in der German Association sind mal neu angekommen und wissen wie man sich fühlt als Neuankömmling. Natürlich wird gefragt woher man kommt, was man macht und warum man in Singapur ist, aber eben nett und interessiert. Das Kennenlernen geht hier immer sehr schnell. Für mich als Norddeutsche ist das ungewöhnlich, wir nähern uns ja Fremden lieber langsam an und irgendwann später wird eine dicke Freundschaft daraus.

Hier ist das anders. Man mag sich oder nicht. Dann trifft man sich bald wieder oder nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die meisten nur ein paar Jahre bleiben und dann weiter ziehen. Darum wird nicht lange rumgefackelt, sondern eingeladen. Und auf dieser Party wird man gleich zur nächsten eingeladen. So sind wir hier ständig unterwegs. Wenn ich in Hamburg auf einer Party bin, verbringe ich den Abend mit den Leuten die ich kenne. Hier gehe ich plötzlich auf wildfremde Leute zu, übe mich im Smalltalk und habe sooo viel Spaß mit all den unterschiedlichen Menschen um mich herum.

Zurück zu den Newcomern, den „Newbies“. Diesesmal waren es 24 Leute. Wir haben eine Mappe mit Informationen über Ärzte, Veranstaltungen, Führerschein, Wohnungssuche und noch viel mehr erhalten, und ein paar Alteingesessene haben von ihren Erfahrungen erzählt und Fragen beantwortet.

Die Ärzteliste ist zum Beispiel sehr nützlich, aber die meisten anderen Themen habe ich persönlich nach vier Wochen in Singapur schon durch gehabt. (Öffentlicher Nahverkehr, Registrierung beim Ministerium, Wohnungssuche + Papierkram... Ich werde noch viele weitere Kategorien in diesem Blog aufmachen.) Da habe ich echt gemerkt, was wir in den letzten vier Wochen schon alles erledigt haben und bin sehr stolz auf uns.

Aber toll, dass es solche Veranstaltungen gibt. Jeder hat so seine eigenen Sorgen und Fragen und ist unsicher wie das neue Leben aussehen wird:

„Kann ich das Leitungswasser trinken?“ - Ja, kann man. Die Qualität ist besser als von der WHO empfohlen. Allerdings riecht es nach Chlor...

„Gibt es Kieferorthopäden für meinen Sohn?“ - Ja, gibt es. Aber schau in die Versicherungsunterlagen, oft ist das nicht mit abgedeckt.

„Kann ich mit meinem deutschen Führerschein in Singapur fahren?“ - Nein, nur mit internationalem Führerschein und auch das nur für ein Jahr ab Einreise. Danach muss der lokale Führerschein beantragt und eine theoretische Prüfung gemacht werden.

Viele Menschen, viele Fragen. Aber es wurde alles beantwortet und weiter geholfen.
Der Newcomer Morning findet alle paar Wochen statt und wird auf der Homepage bekannt gegeben.

http://www.germanclub.org.sg/

Ich laufe wahnsinnig gerne durch die Stadt und die vielen Viertel. Ich lausche dem Sprachgewirr auf den Straßen, koste mich durch das kulinarisch sehr vielfältige Angebot in Singapur und atme tief den asiatischen Geruch ein. Es geht mir sehr gut und ich bin glücklich bei dem Gedanken, drei Jahre hier leben zu dürfen. Aber so ab und zu ist es ganz schön, etwas Heimat zu fühlen, nicht nachzufragen ob bereits Zucker im Kaffee ist (wie sonst in Singapur üblich) und ganz selbstverständlich deutsch zu sprechen. Dafür ist das Deutsche Haus die richtige Anlaufstelle!

Am open day habe ich ein paar Impressionen eingefangen:





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